5431aa6b75866150080186f1_gro-zurueck.png 54128d8bf00773a43a4b989d_gross1.png

Geschichte der Ökumene in Marienfelde

Der "Weltgebetstag der Frauen" führte schon immer die Gemeinden zusammen. Doch eine intensivere Zusammenarbeit begann mit den Vorbereitungen zur 750-Jahr-Feier des Ortsteils Marienfelde. Am Pfingstsonntag 1970 fand ein ökumenischer Festgottesdienst in der Dorfkirche Marienfelde statt unter Leitung des Herrn Generalvikars Dr. Albs und des Bischofs Scharf. Seither wird Jahr jährlich am Pfingstmontag vormittags ein gemeinsamer ökumenischer Gottesdienst in der Dorfkirche gefeiert.

Anläßlich der Gemeindemission in St. Alfons bildete sich 1982 ein ökumenischer Arbeitskreis, der sich ausführlich mit der Entstehung und Entwicklung der Reformation und anderen ökumenischen Fragen auseinandersetzte. Daraus entwickelten sich jährlich stattfindende ökumenische Gemeindeseminare. In der Folge bildete sich ein in der Jahresplanung der evangelischen wie der katholischen Gemeinde verankertes gemeinsames "ökumenisches Programm" heraus.

Es beginnt im Januar oder Februar mit einem Seminar im Zusammenhang mit der Gebetswoche für die Einheit der Christen und findet einen Höhepunkt bei der gemeinsamen Gestaltung des Weltgebetstages. An Pfingsten wirken die katholischen Christen an der „Nacht der offenen Kirchen“ und am Ökumenischen Gottesdienst am Pfingstmontag in der Dorfkirche mit, und beim Sommer- bzw. Herbstfest der ev. Gemeinde gibt es einen Ökumene-Stand. Im Herbst und Winter folgen der Ökumenische Bibelabend, der gemeinsame Bußtagsgottesdienst und eine ökumenische Adventsandacht am 2. Advent, ebenfalls in der Dorfkirche. 

Dorothee-Sölle-Haus
Ev. Gemeinde- und Familienzentrum
Waldsassener Straße 9; 12279 Berlin

Tel.:   (030) 755 12 20-0   (Küsterei)
Fax:    (030) 755 12 20-10

kontakt@marienfelde-evangelisch.de
© 2015 | Alle Rechte vorbehalten